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1949 in Oldenburg geboren, begann Thomas
Schmidt-Kowalski früh, sich mit Musik zu beschäftigen. Nach autodidaktischer
Aneignung der musikalischen Grundlagen in der Jugend nahm er 1971 das
Studium der Komposition an der Musikhochschule für Musik in Berlin auf.
In dieser Zeit erfolgte bei Prof. Frank Michael Beyer
die Auseinandersetzung mit experimenteller Avantgarde-Musik. Im Jahr 1972
wechselte er an die Musikhochschule Hannover zu Prof. Alfred Koerppen. In
seiner Studienzeit wandte er sich völlig von der Avantgarde-Musik ab und
begann, einen eigenen, völlig tonalen Kompositionsstil zu entwickeln.
Nach Abschluss des Studiums 1978 begannen zunehmende
Konzertauftritte mit eigenen Kompositionen. 1986 gründete er das
„Walpurgis-Ensemble“, das in zahlreichen Konzerten sowie Rundfunk- und
Fernsehauftritten die Kompositionen Schmidt-Kowalskis einem breiten Publikum
präsentierte. 1994, 1996 und 1998 erfolgten Veröffentlichungen von Portrait
CDs mit Kammermusik in verschiedenen Besetzungen mit Liedern und
Klaviermusik.
Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends hat sich Thomas
Schmidt-Kowalski der Komposition und der Veröffentlichung symphonischer
Werke zugewandt.
Im Jahre 2003 erschien eine CD mit dem „Konzert für
Violoncello und Orchester in a-Moll Op. 84“ und der „3. Symphonie in d-Moll
Op. 67“, 2006 die „4. Symphonie in C-Dur Op. 96“ und das „2. Violinkonzert
in h-Moll Op.100“. Beide CDs sind bei der Firma Naxos erschienen. 2008
produzierte Schmidt-Kowalski eine CD mit Symphonischen Dichtungen, die er
selbst dirigierte und die Anfang 2009 wiederum bei Naxos erschienen ist.
Ebenfalls dort gerade neu veröffentlicht sind Cellosonaten.
Darüber hinaus tritt der Komponist in Konzerten vor
allem zunehmend im Ausland in Erscheinung, so wurde 2007 seine 4. Symphonie
mit grossem Erfolg in Yokohama (Japan) vom „Kanagawa Philharmonic Orchestra“
einem grossem Publikum vorgestellt. Konzerte mit seiner Musik fanden in
Serbien, Rumänien, Südafrika, Nordamerika, Japan, Großbritannien, Mexiko,
Australien u.a. statt und werden auch in näherer Zukunft dort zu hören sein.
2010
sind Einspielungen mit seinem „Klavierkonzert in g-Moll Op. 108“, dem
„Konzert für Viola und Orchester in fis-Moll Op. 111“ als auch den
Klavierquartetten geplant und bereits terminiert. Im Zusammenhang mit dieser
Produktion der beiden Konzerte erscheint auch eine neue Symphonische
Dichtung nach dem Gedicht „Die Glocke“ von Friedrich Schiller. |